Warum Manager-Typologien scheitern und AMBITION – Management wirkt. Die Assig + Echter Analyse für den SPIEGEL
In Zyklen tauchen in der Managementliteratur und in den Medien Typologien von Managerinnen und Managern auf – aktuell in unübertroffener Trivialität reduziert auf die Schubladen A, B und C.
– Das Versprechen: Komplexitätsreduktion und einfache Personalentscheidungen.
– Die Realität: Ein strategischer Irrweg, mit hohen Kosten.
Weil sich auch längst widerlegte Annahmen wie Unkraut vermehren, haben wir dazu für den SPIEGEL einen analysierenden Artikel geschrieben: Schublade auf, Schublade zu- das ist Personalführung aus der Hölle.
• 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐞𝐡𝐥𝐚𝐧𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧: Typ A ist etwa beschrieben als Mensch, der Druck sucht und mit dieser Haltung automatisch Wachstum generiert. Ein Trugschluss, denn so jemand wird eher Krisen suchen, um in seiner Komfortzone zu glänzen. Wachstum benötigt ein Klima der Zuversicht und Chancenorientierung.
• 𝐒𝐭𝐚𝐫𝐫𝐞 𝐄𝐭𝐢𝐤𝐞𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭 𝐤𝐨𝐧𝐭𝐞𝐱𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐀𝐠𝐢𝐥𝐢𝐭ä𝐭: Es gibt nicht die „allzeit überlegene Managerin“. Ein Unternehmen in der Restrukturierung benötigt eine andere Führungsexzellenz als ein Scale-up. Starre Typologien verhindern die nötige Passung von „Unique Skillset“ zu „Specific Situation“. Kontextuelle Führung ist der Schlüssel.
• 𝐊𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐄𝐫𝐨𝐬𝐢𝐨𝐧 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐅𝐞𝐡𝐥𝐬𝐭𝐞𝐮𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠: Wenn Menschen in „Außergewöhnliche“ und „Defizitäre“ eingeteilt werden, ist das Ergebnis Statusabsicherung und Konkurrenz statt Kooperation. Wer Talente in Schubladen steckt, verliert sowohl die konstanten Leistungserbringer:innen als auch die Pionier:innen, die jenseits von Regeln in volatilen Krisen über sich hinauswachsen.
• 𝐌𝐚𝐬𝐬𝐢𝐯𝐞 𝐑𝐞𝐬𝐬𝐨𝐮𝐫𝐜𝐞𝐧𝐯𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐧𝐝𝐮𝐧𝐠: Die Diskrepanz zwischen Kapitaleinsatz in der HR-Diagnostik und dem tatsächlichen Output ist offensichtlich. Die Überindustrialisierung der Auswahlprozesse hat zu einer messbaren Demotivation auf Fach- und Führungsebene geführt.
𝐁𝐞𝐬𝐬𝐞𝐫: 𝐀𝐦𝐛𝐢𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭 𝐓𝐲𝐩𝐞𝐧 𝐦𝐚𝐧𝐚𝐠𝐞𝐧.
Die Aufgabe von HR und Topmanagement ist es heute, Ambition und Talent jeder einzelnen Führungsperson zu erkennen und wirksam einzusetzen. Es ist keine Masse, keine Gaußsche Normalverteilung. Jede und jeder ist bedeutsam für den Unternehmenserfolg. Das ist die Haltung, mit der Unternehmen nachhaltiges Wachstum und Wohlstand erzielen.
Wir sind an Ihrer Seite, Ihre Dorothea Assig und Dorothee Echter
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